Große Fernsehfilme sind bislang nicht an der Unterelbebahn gedreht worden. Aber für eine Nebenrolle ist die Bahnstrecke immer wieder gut – wie etwa in der Folge „Schmutziges Gold“ aus der Wirtschaftskrimi-Serie „Schwarz Rot Gold“, die der NDR 1991 produzierte. Zur Handlung: Es geht um Zollangelegenheiten, genauer gesagt um einen Schmuggel. Der Zollfahnder Zaluskowski (Uwe Friedrichsen) glaubt zunächst an einen „kleinen Fisch“, als seine Kollegen den Rentner Schobert auf einer Helgoland-Butterfahrt beim Schmuggeln einiger Goldbarren erwischen. Schobert wird im Cuxhavener Bahnhof geschnappt, als er sicht nach Bremen absetzen will. Er sagt aus, dass er vom Antiquitätenhändler Justus Hinrichsen und seiner Schwester Chrissy zum Schmuggel der Barren beauftragt worden sei. Die Zollfahnder finden heraus, dass der Rentner ein Mitglied eines raffiniert aufgebauten Goldhändler-Ringes ist. Hinrichsen besorgt sich Gold über die Schweiz oder Helgoland zollfrei und ohne Umsatzsteuer, schmilzt es in seinen Geschäften zusammen und verkauft es in Pforzheim zuzüglich 14 Prozent Umsatzsteuer weiter. Während seinen Ermittlungen in Baden-Baden entdeckt Zaluskowski, dass Justus Hinrichsen nicht alleine handelt…
Einen Filmauftritt in der ARD-Serie „Tatort“ gab es für das Wingster Bahnhofsgebäude: In der Produktion mit dem Titel „Schwarzes Herz“, die 2005 in Stade, Hannover, Lüneburg und im Lande Hadeln gedreht wurde, übernahm es zwar nicht seine ureigenste Rolle als Bahnhof. Doch als ländliche Polizeidienststelle war ihm eine kurze Präsenz auf der Mattscheibe vergönnt. Dafür wurde es von Requisiteuren entsprechend umgestaltet.




