Für Freunde alter Sicherungstechnik ist der Bahnhof Himmelpforten ein “Muß”. Die Weichen und Signale werden von den Stellwerken “Hf” (Jüdel 1917) und “Ho” (Jüdel 1918) mechanisch bedient. Noch sind umfangreiche Gleisanlagen und eine Laderampe vorhanden, kürzlich wurden sie jedoch durch das Entfernen einiger Weichen unbenutzbar gemacht. Die “Stader Saatzucht” hat in früherer Zeit in Himmelpforten regen Umschlagsverkehr über die Schiene betrieben. In Himmelpforten beginnt auch der eingleisige Streckenabschnitt in Richtung Hechthausen über die Ostebrücke. Das Bahnhofsgebäude ist das Originalgebäude von 1881, jedoch um mit einem Anbau versehen. Leider steht es heute leer und “gammelt” vor sich hin. Um die Unterhaltskosten für den Bahnhofs-Bau zu sparen, hat die Bahn einen “Warte-Pavillion” in unmittelbarer Nachbarschaft errichtet.


