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	<description>Eisenbahnen im Elbe-Weser-Dreieck</description>
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		<title>Otterndorf-Ost und Otterndorf-West werden abgerissen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 20:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rol</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Bald drei Jahren sind sie stillgelegt, nun werden sie demontiert: Die Deutsche Bahn AG will demnächst die Stellwerke „Oo“ und „Ow“ im ehemaligen Bahnhof von Otterndorf abreißen lassen. Das geht aus entsprechenden Bescheinigungen (Feststellungen über das Unterbleiben einer Umweltverträglichkeitsprüfung) hervor, die das Eisenbahnbundesamt ausgestellt hat. Die Gebäude wurden nach dem Rückbau Otterndorfs zum Haltepunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Bald drei Jahren sind sie stillgelegt, nun werden sie demontiert: Die Deutsche Bahn AG will demnächst die Stellwerke „Oo“ und „Ow“ im ehemaligen Bahnhof von Otterndorf abreißen lassen. Das geht aus <a href="http://www.eba.bund.de/cln_005/SharedDocs/Publikationen/DE/Infothek/PF/Screening/NI/NI61,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/NI61.pdf" target="_blank" class="lipdf">entsprechenden</a> <a href="http://www.eba.bund.de/cln_005/SharedDocs/Publikationen/DE/Infothek/PF/Screening/NI/NI56,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/NI56.pdf" target="_blank" class="lipdf">Bescheinigungen</a> (Feststellungen über das Unterbleiben einer Umweltverträglichkeitsprüfung) hervor, die das Eisenbahnbundesamt ausgestellt hat. Die Gebäude wurden nach dem Rückbau Otterndorfs zum Haltepunkt und dem damit verbundenen Abbau sämtlicher Weichen- und Signalanlagen nicht mehr benötigt und standen seitdem leer. Inzwischen zeigten sich erste Vandalismusschäden. Das Stellwerk West war immerhin von 1916 bis 2006 in Betrieb, das Stellwerk Ost, das als Fahrdienstleisterstellwerk fungierte, ist ein Bau von 1929 und wurde ebenfalls im November 2006 außer Betrieb genommen.</p>
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		<title>Neue Parkplätze für Hechthausen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 20:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rol</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Die Kapazität der Parkplätze am Bahnhof Hechthausen soll demnächst erweitert werden: Die Fläche, auf dem bis vor einigen Jahren noch ein Güterschuppen und Bauten der Genossenschaft standen, soll mit einer Auto-Abstellanlage bebaut werden. Derzeit präsentiert sich das Areal als ungenutzte Brachfläche. Daneben wird es auch zusätzliche Abstellflächen für Fahrräder geben. Entsprechende Planungen debattierte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Kapazität der Parkplätze am Bahnhof Hechthausen soll demnächst erweitert werden: Die Fläche, auf dem bis vor einigen Jahren noch ein Güterschuppen und Bauten der Genossenschaft standen, soll mit einer Auto-Abstellanlage bebaut werden. Derzeit präsentiert sich das Areal als ungenutzte Brachfläche. Daneben wird es auch zusätzliche Abstellflächen für Fahrräder geben. Entsprechende Planungen debattierte der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung. Die Bahn hat die 17 900 Quadratmeter große Fläche der Gemeinde bereits im April 2008 zum Kauf angeboten. Nun soll geprüft werden, ob es für den Bau eines Parkplatzes entsprechende Fördergelder gibt.</p>
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		<title>Gemeinderat wehrt sich gegen GSM-R-Funkmast</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 20:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Funknetz]]></category>
		<category><![CDATA[Hechthausen]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Direkt am Hechthausener Bahnhof neben dem Bahnübergang plant die Bahn AG, einen 30 Meter hohen Funkmast zu errichten. Ob es dazu kommen wird, ist derzeit offen: Die Gemeinde hat sich jetzt mit Verweis auf die nahe Wohnbebauung dagegen ausgesprochen – allerdings hat sie nur das Recht, Stellung zu nehmen. Der Rat favorisiert einen Alternativstandort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Direkt am Hechthausener Bahnhof <a href="http://www.hemmoor-services.de/vorlagen_hechthausen/HEC-2009-0013%20anlage%201.jpg" target="_blank" class="liexternal">neben dem Bahnübergang</a> plant die Bahn AG, einen 30 Meter hohen Funkmast zu errichten. Ob es dazu kommen wird, ist derzeit offen: Die Gemeinde hat sich jetzt mit Verweis auf die nahe Wohnbebauung dagegen ausgesprochen – allerdings hat sie nur das Recht, Stellung zu nehmen. Der Rat favorisiert einen Alternativstandort nahe des ehemaligen Güterbahnhof. Fakt ist aber auch hier: Die Wohnbebauung ist nicht weit entfernt. Und ob die beklagte „Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch einen 30 Meter hohen Masten aus Schleuderbeton“ dort weniger gegeben ist, ist allerdings fraglich.<br />
<span id="more-696"></span>Der Hechthausener Mast ist eine von mehreren Anlagen, mit denen das digitale Betriebsfunknetz GSM-R (Global System for Mobile Communications – Rail) der DB AG auf der Niederelbebahn im Bereich Cuxhaven-Stade installiert werden soll. Laut <a href="http://www.deutschebahn.com/site/shared/de/dateianhaenge/infomaterial/sonstige/gsmr__zugfunk__rb__nord__karte.pdf" target="_blank" class="lipdf">Bahnplanung vom Dezember 2008</a> sollte GSM-R hier bereits ab Februar funktionsfähig sein. Bislang ist die Technik <a href="http://www.zukunft-bewegen.de/site/shared/en/file__attachements/information__material/gsmr__train__radio__in__operation__list.pdf" target="_blank" class="lipdf">nur im Bereich ab Stade errichtet</a>.<br />
Für den Ausbau ist es notwendig, in einem Abstand von vier bis zwölf Kilometern je eine Sendeanlage in unmittelbarer Gleisnähe errichten. Die starke Bündelung des Funksignals und die Ausrichtung auf die Schienen soll die Abstrahlung ins Umfeld vermindern. Die Auswirkungen dieser Strahlungen auf die Gesundheit ist umstritten.</p>
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		<title>Zum Zehnjährigen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 21:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	&#8230; tut dieser Seite eine Runderneuerung &#8211; neudeutsch &#8220;Facelift&#8221; &#8211; ganz gut. Selbiges ist gerade in Arbeit, daher kann es an einigen Stellen noch etwas haken. In naher Zukunft soll aber alles funktionieren und dann werden auch wieder aktuelle Inhalte Einzug halten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8230; tut dieser Seite eine Runderneuerung &#8211; neudeutsch &#8220;Facelift&#8221; &#8211; ganz gut. Selbiges ist gerade in Arbeit, daher kann es an einigen Stellen noch etwas haken. In naher Zukunft soll aber alles funktionieren und dann werden auch wieder aktuelle Inhalte Einzug halten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Unterelbe&#8217;sche Eisenbahn&#8230;</title>
		<link>http://www.niederelbebahn.de/390/die-unterelbesche-eisenbahn-harburg-stade-cuxhaven/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 11:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Monographie zur Eisenbahnstrecke Cuxhaven-Hamburg - die hat es bislang noch nicht gegeben. Mit dem jetzt erschienen Band "Die Unterelbe'sche Eisenbahn Harburg - Stade - Cuxhaven" unternimmt Hans-Otto Schlichtmann einen ersten Schritt, diese Lücke der lokalen Historiographie zu schließen. In erster Linie ist das 290 Seiten starke Werk ein Bildband. In mühevoller Sammelarbeit hat der Autor innerhalb von vielen Jahren eine Fülle von Aufnahmen aus allen Epochen zusammengetragen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style='background-color:#EBEBEB; padding:10px; border:0px; margin-bottom:10px'><img src="http://www.niederelbebahn.de/grafik/unterelbebahn_c.jpg" width="150" height="147" border="0" alt=""  style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px; text-align: left;">Schlichtmann, Hans-Otto<br /><b>Die Unterelbe&#8217;sche Eisenbahn <br /><b>Harburg &#8211; Stade &#8211; Cuxhaven</b></b><br />
Gebunden, 290 Seiten, Preis: 14,50 €<br />
Verlag: Kreissparkasse Stade 2007</p>
</div>
<p>Eine Monographie zur Eisenbahnstrecke Cuxhaven-Hamburg &#8211; die hat es bislang noch nicht gegeben. Mit dem jetzt erschienen Band &#8220;Die Unterelbe&#8217;sche Eisenbahn Harburg &#8211; Stade &#8211; Cuxhaven&#8221; unternimmt Hans-Otto Schlichtmann einen ersten Schritt, diese Lücke der lokalen Historiographie zu schließen. In erster Linie ist das 290 Seiten starke Werk ein Bildband. In mühevoller Sammelarbeit hat der Autor innerhalb von vielen Jahren eine Fülle von Aufnahmen aus allen Epochen zusammengetragen. Ergänzt werden die Fotografien durch z.T. sehr ausführliche Bildunterschriften, mit denen Schlichtmann sie in ihren historischen Kontext einordnet. Außerdem sind immer wieder kurze Textabschnitte eingestreut &#8211; die in kompakter Art und Weise bestimmte Entwicklungen skizzieren.<span id="more-390"></span>Zeitlich liegt der Schwerpunkt der Darstellung zwischen dem Bahnbau und dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, spätere Epochen werden nur noch episodenhaft gestreift. Ausführlich geht Schlichtmann auf die Vorgeschichte sowie die Bautätigkeiten ein. Mit kurzen Porträts werden der Streckenplaner &#8211; ein Ingenieur namens Mengel (leider wird kein Vorname angegeben) &#8211; sowie der Generalunternehmer Jürgen Hinrich Hagenah vorgestellt. Hagenah war eine bekannte Unternehmerpersönlichkeit der damaligen Zeit und auf verschiedensten Geschäftsfeldern aktiv. Zu seinen bekanntesten Unternehmungen gehörte die Gründung der Portland Cementfabrik in Hemmoor-Warstade &#8211; die durch den Bahnbau einen großen Aufschwung erlebte. </p>
<p>Der regionale Schwerpunkt des Werkes liegt eindeutig im Bereich der Stadt Stade &#8211; was wenig verwunderlich ist, denn Autor Schlichtmann hat als Stader zu seiner Heimatstadt bereits eine Reihe von historischen Fotobänden publiziert.</p>
<p>Schwachpunkt des Schlichtmannschen Werkes ist seine mangelhafte Gliederung. So geht der Autor teilweise chronologisch vor, durchbricht dieses Konzept jedoch zugunsten einer geographischen Vorgehensweise, in der alle Bahnstationen präsentiert werden. Anschließend wird der Stader Bahnhof breit vorgestellt, zu dem Schlichtmann über Exkurse u.a. zum Cuxhavener Seefischmarkt, der Baugeschichte des Hamburger Hauptbahnhofes sowie der Auswandererpoblematik oder der Darstellung von Gleisplänen des Jahres 1928 wieder zurückkehrt. Diese beliebig erscheinende Anordnung setzt sich bis zum Schluss fort. An dieser Stelle hätte man sich im Interesse der besseren Lesbarkeit eine deutlichere Strukturierung gewünscht. </p>
<p>Für die regionale Geschichtsschreibung bietet Schlichtmanns Arbeit eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten. So zeigt sich deutlich, welchen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierungsschub der Bahnbau für die Region bedeutete. In Stade ging mit dem teilweisen Abbau der Befestigungsanlagen die Zeit des Mittelalters endgültig zu Ende &#8211; eine vergleichbare Entwicklung ist auch für Lüneburg nachweisbar <a href="#note1" name="note1top" class="liinternal">[1]</a>. Zuletzt hatten die engen Stadttore sich hemmend auf das Wirtschaftsleben ausgewirkt, wenn etwa die für die Industriealisierung nötigen Dampfkessel nur unter größten Schwierigkeiten dort hindurchzubugsieren waren. Die Bahn durchbrach die alten Stadtgrenzen und ermöglichte der Region den Anschluss an ein neues Verkehrsnetz, mit dem sich Distanzen in für damalige Verhältnisse nahezu unvorstellbarer Geschwindigkeit überbrücken ließen.</p>
<p>Aus architekturgeschichtlicher Sicht wäre es sicher reizvoll, die Empfangsbauten der Unterelbe&#8217;schen Eisenbahngesellschaft näher zu untersuchen. Wie Schlichtmann darstellt, hatte die Bahn aus Kostengründen einen so genannten Einheitsplan entworfen, nach dem insgesamt 15 Empfangsgebäude errichtet wurden. Sie waren nach Art eines Baukastensystems so konzipiert, dass sie leicht erweitert werden konnten. Von dieser Möglichkeit ist in vielfacher Hinsicht Gebrauch gemacht worden, so dass sich heute keines der noch erhaltenen Gebäude in seinem ursprünglichen Zustand präsentiert. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Bereich der Bahn sind alle Bauten mehr oder minder in ihrer Existenz bedroht und zeigen sich in einem sehr schlechten Zustand. </p>
<p>Es ist Hans-Otto Schlichtmann gelungen, mit seinem Werk einen Meilenstein zu setzen, der für zukünftige Arbeiten sicher Anknüpfungspunkt sein wird. Er hat damit begonnen, eine Lücke zu schließen. Die vielen Bilder laden zum Schmökern ein und lassen leicht über die genannten Schwächen des Bandes hinweg sehen.</p>
<h3>Anmerkungen</h3>
<p><a href="#note1top" name="note1" class="liinternal">[1]</a> Vgl. Rümelin, Hansjörg (2001) Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Husum: Husum Verlagsgesellschaft, S. 28f.</p>
<h3>Weitere Informationen und Links</h3>
<p><a href="https://www.kreissparkasse-stade.de/shop/" target="_blank" class="liexternal">Internetseite der Kreissparkasse Stade</a></p>
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		<title>Jan Reiners Souvenirs</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 13:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kurbjuweit, Otto O. / Kurbjuweit, Olaf O.Jan Reiners Souvenirs
Erinnerungen an die Kleinbahn Bremen-Tarmstedt
Gebunden, 88 Seiten, 120 Abbildungen, Preis: 16,80 €
ISBN 3-936923-03-5
Verlag: Ferrook-Aril
Hier besprochen wurde die Ausgabe als Sonderheft des Schmalspurbahn-Magazins &#8220;Mittelpuffer&#8221;, die bis auf die Verarbeitung mit dem Hardcover identisch sein soll. Preis: 12,80 €.

In den Januartagen 2006 ist es 50 Jahre her, dass zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style='background-color:#EBEBEB; padding:10px; border:0px; margin-bottom:10px'><img src="http://www.niederelbebahn.de/grafik/jan_reiners_c.jpg" width="150" height="213" border="0" alt=""  style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px; text-align: left;"><br />
Kurbjuweit, Otto O. / Kurbjuweit, Olaf O.<br /><b>Jan Reiners Souvenirs</b><br />
<b>Erinnerungen an die Kleinbahn Bremen-Tarmstedt</b><br />
Gebunden, 88 Seiten, 120 Abbildungen, Preis: 16,80 €<br />
ISBN 3-936923-03-5<br />
Verlag: Ferrook-Aril</p>
<p>Hier besprochen wurde die Ausgabe als Sonderheft des Schmalspurbahn-Magazins &#8220;Mittelpuffer&#8221;, die bis auf die Verarbeitung mit dem Hardcover identisch sein soll. Preis: 12,80 €.
</p></div>
<p>In den Januartagen 2006 ist es 50 Jahre her, dass zwischen Tarmstedt und Falkenberg zum letzten Mal die Triebwagen der Kleinbahn Bremen-Tarmstedt verkehrten. Mit der Stillegung und dem Abbau dieser meterspurigen Bahnstrecke, die unter dem Namen &#8220;Jan Reiners&#8221; im Volksmund bis heute bekannt ist, endete ein wichtiges Kapitel zur vekehrsmäßigen Erschließung des Bremer Blocklandes und der Moorgebiete weit vor den Toren der Hansestadt. Unter dem Titel &#8220;Jan Reiners Souvenirs &#8211; Erinnerungen an die Kleinbahn Bremen-Tarmstedt&#8221; ist jetzt ein neues Buch erschienen, das sich mit der Geschichte der Kleinbahn befasst.<span id="more-379"></span><br />
Damit liegt nun ein zweites Werk zur Geschichte von &#8220;Jan Reiners&#8221; vor. Denn vor genau 20 Jahren veröffentlichten Hermann Frese und Herbert Fittschen die bisher einzige Monographie über die Kleinbahn Bremen-Tarmstedt [1]. Ihr umfassendes heimatgeschichtliches Werk &#8211; gestützt auf eine handwerklich solide Arbeit &#8211; setzt bis heute Maßstäbe.</p>
<p>Da erstaunt es, wenn der Leser erfährt, dass die Hauptquelle für die Neuerscheinung &#8220;Jan Reiners Souvenirs&#8221; ausgerechnet das Archiv des mittlerweile verstorbenen Hermann Frese darstellt. Angesichts dessen und der Tatsache, dass die Geschichte der Kleinbahn Bremen-Tarmstedt auch schon vor 20 Jahren als abgeschlossen betrachtet werden konnte, stellt sich die Frage, was für neue Erkenntnisse Otto O. Kurbjuweit, Autor der &#8220;Jan Reiners Souvenirs&#8221;, vorweisen kann.</p>
<p>Kurbjuweit spricht in seinem Vorwort von einem neuen Ansatz, den er mit seiner Publikation verfolgen wolle und der sich auf &#8220;gewisse Spezialitäten&#8221; der Kleinbahngeschichte gründen solle, die es detailliert zu beleuchten gelte. Seine Absicht sei es nicht gewesen, einen &#8220;Abklatsch des Fittschen/Frese-Buches zu machen&#8221;.</p>
<p>Dass der Autor sich auf den ersten Seiten seines Buches selbstbewusst auf einem ganzseitigen Foto (!) vor der einzigen erhaltenen Kleinbahnlok in Szene setzen lässt &#8211; zu allem Überfluss ist das Bild noch mit albernen Sprechblase versehen &#8211; kündet nicht von mangelndem Selbstbewusstsein. Indes vermögen die inneren Werte seiner Publikation, das sei an dieser Stelle bereits angemerkt, nur eingeschränkt zu überzeugen.</p>
<p>Einen &#8220;Abklatsch&#8221; liefert Kurbjuweit zwar nicht &#8211; aber auch nichts wirklich neues. Eher eine Art &#8220;Update&#8221; in einigen Bereichen. Die Stärken des neuen Bandes liegen in drei Bereichen: Er wirft einen detaillierten Blick auf die verschiedenen Anschlussgleise und damit den Güterverkehr der Kleinbahn, er klärt den Verbleib und die Daten einiger Fahrzeuge, deren Schicksal bisher nur Bruchstückhaft überliefert war und er eröffnet mit Fahrzeug- und Gebäudezeichnungen sowie Gleisplänen dem interessierten Modellbauer die Möglichkeit des Nachbaus. Dieser modellbahnerische Schwerpunkt erklärt sich durch den Umstand, dass ein Teil des Materials bereits im Rahmen einer Serie in der ebenfalls von Kurbjuweit publizierten Modellbahnzeitschrift &#8220;Mittelpuffer&#8221; erschienen ist. Warum nur die Gleispläne und Zeichnungen einzelner, scheinbar willkürlich herausgegriffener Bahnhöfe und Gebäude veröffentlicht wurden, bleibt leider offen. So wäre ein Plan des Bahnhofs Hemmstraße -schließlich war er Betriebsmittelpunkt der Bahn &#8211; interessant und aufschlussreich gewesen. Trotz dieser Einschränkung vermögen die grafischen Darstellungen zu überzeugen.</p>
<p>Hervorzuheben sind an der vorliegenden Arbeit die Schließung von Lücken, die sich in der Entwicklung des Fahrzeugbestandes der Kleinbahn bislang fanden. Als Beispiel sollen an dieser Stelle die Personenwagen 31-35 angeführt werden, die 1914 vom Bremer Hersteller Nordwaggon an die Kleinbahn ausgeliefert wurden. Die schon bei Fittschen/Frese genannte Vermutung, dass diese Wagen bereits nach kurzer Zeit in die Schweiz veräußert wurden, kann Kurbjuweit bestätigen. Zwei Waggons bekam die Biel-Täuffelen-Ins-Bahn, die restlichen gingen an die Bern-Zollikofen-Bahn. Leider ist keines dieser Fahrzeuge erhalten geblieben, sie wurden zwischen 1965 und 1978 abgebrochen. Detaillierte Listen geben darüber hinaus Aufschluss über die Schicksale des sämtlichen Rollmaterials. Der Autor zeigt daneben auch deutlich, wie insbesondere Lokomotiven innerhalb des Lenz-Konzerns, zu dem auch die Kleinbahn Bremen-Tarmstedt gehörte, verschoben und getauscht wurden.</p>
<p>Ein interessantes Kapitel der Kleinbahngeschichte ist der Güterverkehr mit den zugehörigen Gleisanschlüssen, den Kurbjuweit näher beleuchtet. Trotz der stets übermächtiger werdenden Konkurrenz von der Straße bemühte sich die Verwaltung der Kleinbahn intensiv um ihre Kunden. Aus heutiger Sicht kurios mutet die Verbindung zwischen Eisenbahn und den Wasserstraßen der Region an, die durch die Anschlüsse Tüschendorf und Schmalenbecker Schiffgraben hergestellt wurde und die zeigt, dass die Frachtschifffahrt auf dem Kanalnetz des Teufelsmoores eine ganze Zeit lang noch ihre Stellung behaupten konnte. Betriebstechnisch hervorstechend war zudem der Anschluss der Firma Gieschen in bei Wörpedorf/Grasberg, der mit einer Waggondrehscheibe ausgestattet war.</p>
<p>Ein Großteil des abgedruckten historischen Bildmaterials ist mit dem des Bandes von Frese/Fittschen identisch. Dabei verwundert, dass Kurbjuweit etliche dieser übereinstimmenden Bilder nicht datieren und damit nicht sicher deuten kann &#8211; ein Blick in das Frese/Fittschen-Buch, das der Verfasser als Quelle angibt, hätte genügt. Ein Beispiel ist Abbildung 109: &#8220;Na, ob das ein richtiger GmP [Güterzug mit Personenbeförderung, d. Verf.] ist? Es könnte auch ein Abbauzug sein, den die VKG 11 da durch die trübe Winterlandschaft zieht&#8221;, spekuliert Kurbjuweit. Bei Frese/Fittschen findet sich dieselbe Aufnahme abgedruckt auf Seite 78: &#8220;Seit Einstellung des Schienenverkehrs im Januar 1956 waren Bahnarbeiter mit dem Aufnehmen der Gleise beschäftigt, die dann nach Bremen abgefahren wurden. Auf dem Bild fährt gerade ein Bauzug im Frühjahr 1956 durch Falkenberg.&#8221; Diese Bildunterschrift klärt die offenen Fragen: Es ist also kein GmP, sondern ein Abbauzug. Im Frühjahr 1956 fand auch definitiv kein Güterverkehr mehr statt.</p>
<p>Besonders ärgerlich sind die äußerst zahlreichen offenkundigen Mängel in Rechtschreibung und Zeichensetzung sowie der wenig sorgfältige Satz; vielfach beschleicht den Leser das Gefühl, dass hier unter massivem Zeitdruck zu Werke gegangen wurde. Das ist schade. Ein sorgfältiges Lektorat hätte dem Band gut getan.</p>
<p>20 Jahre nachdem die erste und bislang einzige Monographie zu &#8220;Jan Reiners&#8221; erschien und 50 Jahre nach Stillegung der Gesamtstrecke und dem Abbau der Linie hätte die Chance bestanden, der Kleinbahn ein zeitgemäßes Denkmal publizistischer Art zu setzen, das auf einer fundierten Quellenarbeit beruht. Die jetzt erschienenen &#8220;Souvenirs&#8221; bleiben dahinter leider weit zurück; die &#8220;neuen Ansätze&#8221;, die der Autor verspricht, kann er nur eingeschränkt einlösen. Zudem wird die Kenntnis des Fittschen/Frese-Bandes von Kurbjuweit implizit vorausgesetzt, was seine Neuerscheinung unnötigerweise zu einem bloßen Anhang mit einigen neuen Erkenntnissen herabwürdigt. Eine davon losgelöste, völlig eigenständige Konzeption hätte ihm die Möglichkeit zu einem eigenständigen Profil eröffnet.</p>
<p>Trotz dieser Mängel sollte der Eisenbahnfreund und Heimatforscher nicht zögern, sich die &#8220;Souvenirs&#8221; zuzulegen. Die Erinnerung an eine für die Sozial- und Kulturgeschichte des Bremer Umlandes wichtige Bahnverbindung hält er allemal wach und zeichnet (leider nur) in Verbindung mit dem Fittschen/Frese-Band ein äußerst facettenreiches Bild. ROLAND AHRENDT</p>
<h4>Anmerkungen</h4>
<p>[1] Fittschen, Herbert; Frese, Hermann (1985): Jan Reiners. Auf den Spuren einer liebenswerten Kleinbahn. Fischerhude: Verlag Atelier im Bauernhaus.</p>
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		<title>Bauarbeiten: Neues Gleis in Cadenberge / Neue Bahnsteige in Dollern und Agathenburg</title>
		<link>http://www.niederelbebahn.de/373/bauarbeiten-neues-gleis-in-cadenberge-neue-bahnsteige-in-dollern-und-agathenburg/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 09:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Die Unterelbebahn – eine einzige Baustelle: Überall wird derzeit an der Infrastruktur gewerkelt. In der vergangenen Woche wurde im Bahnhof Cadenberge das Hamburger Richtungsgleis erneuert. Die Arbeiten konnten wegen der beiden Überleitverbindungen im Bahnhof ohne Beeinträchtigung des regulären Schienenverkehrs vorgenommen werden.In Dollern und Agathenburg sind inzwischen die aus vorgefertigten Betonelementen bestehenden Hochbahnsteige installiert worden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Unterelbebahn – eine einzige Baustelle: Überall wird derzeit an der Infrastruktur gewerkelt. In der vergangenen Woche wurde im Bahnhof Cadenberge das Hamburger Richtungsgleis erneuert. Die Arbeiten konnten wegen der beiden Überleitverbindungen im Bahnhof ohne Beeinträchtigung des regulären Schienenverkehrs vorgenommen werden.<span id="more-373"></span>In Dollern und Agathenburg sind inzwischen die aus vorgefertigten Betonelementen bestehenden Hochbahnsteige installiert worden. Weil sie aus Kostengründen auf S-Bahn-Länge gekürzt wurden, hier aber bis Dezember noch die bisherigen längeren Garnituren halten, wurden beide Bahnsteige nach dem Muster von Neukloster mit provisorischen Holzteilen verlängert. In Horneburg werden derzeit abschließende Arbeiten vorgenommen. Sämtliche Nebengleise sind entfernt worden, sodass Horneburg nur noch zwei Überleitverbindungen besitzt. In Kürze werden die Umbauarbeiten in den Bahnhöfen Buxtehude und Stade beginnen.</p>
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		<title>Feuer im Maschinenraum</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 09:06:57 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	In ihren letzten Einsatzmonaten auf der Unterelbebahn machen die Loks der Baureihe 218 zurzeit vermehrt durch technische Defekte auf sich aufmerksam, bei denen es zu Bränden im Maschinenraum kommt. Am vergangenen Donnerstag war die Fahrt für 30 Reisende auf dem Weg nach Cuxhaven im Haltepunkt Wingst zu Ende: Der Lokführer hatte Rauch im Motorraum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In ihren letzten Einsatzmonaten auf der Unterelbebahn machen die Loks der Baureihe 218 zurzeit vermehrt durch technische Defekte auf sich aufmerksam, bei denen es zu Bränden im Maschinenraum kommt. Am vergangenen Donnerstag war die Fahrt für 30 Reisende auf dem Weg nach Cuxhaven im Haltepunkt Wingst zu Ende: Der Lokführer hatte Rauch im Motorraum bemerkt. Die Brandbekämpfung mit Bordmitteln scheiterte jedoch, sodass die Feuerwehren aus Wingst und Oberndorf alarmiert wurden. Sie löschten die Flammen, die Fahrgäste mussten per Bus ihre Reise fortsetzen.<span id="more-372"></span>Bereits am 27. August war bei Neugraben durch einen Schaden im Maschinenraum einer Lok Dieselöl ausgetreten und in Brand geraten. Die 80 Fahrgäste mussten den Zug verlassen und zu Fuß zum nahen Bahnhof Neugraben pilgern.</p>
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		<title>Kommentar: Der „Gigaliner“-Minister Hirche als Umweltengel?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 12:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Im kommenden Jahr wird in Niedersachsen der Landtag neu gewählt. In einer Art Vor-Wahlkampf treibt es die Politiker daher gerne zur Einweihung von Bauwerken, um sich selbst in Szene zu setzen – so auch am gestrigen Montag in Neu Wulmstorf. Dort wurde mit der fertiggestellten Fußgängerunterführung der erste Bauabschnitt für die Umgestaltung des Bahnareals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Im kommenden Jahr wird in Niedersachsen der Landtag neu gewählt. In einer Art Vor-Wahlkampf treibt es die Politiker daher gerne zur Einweihung von Bauwerken, um sich selbst in Szene zu setzen – so auch am gestrigen Montag in Neu Wulmstorf. Dort wurde mit der fertiggestellten Fußgängerunterführung der erste Bauabschnitt für die Umgestaltung des Bahnareals abgeschlossen. Dieses an sich eher unspektakuläre Ereignis war doch groß genug, dass neben der DB-Konzernbevollmächtigten Ute Plambeck und dem örtlichen Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig sogar Niedersachsens Verkehrsminister Walter Hirche anreiste.<span id="more-371"></span>In der <a href="http://s-bahn-hamburg.de/pages/presseinfos_aktuell/presseinfo_070903.html" class="liexternal">Pressemitteilung</a> zu dem Ereignis wird der Minister u.a. wie folgt zitiert: „Die Länder Niedersachsen und Hamburg haben hier einen hohen finanziellen Beitrag geleistet. Nun appelliere ich an die Bevölkerung, das attraktive und umweltfreundliche Angebot auch kräftig zu nutzen!“ In der Tat – die Baukosten für die S-Bahn-Verlängerung sind gigantisch – vor allem, weil man sich bei der Kalkulation offenbar ganz schön <a href="http://www.niederelbebahn.de/aktuell/?p=59" class="liexternal">„verrechnet“</a> hatte. Aber dieses Finanzdebakel hatte bekanntermaßen keine Konsequenzen.<br />
Bemerkenswert ist der Auftritt Hirches als Wohltäter des Schienenverkehrs und der Umwelt aber noch aus einem anderen Grund: Seine Interessen liegen nämlich sonst eher im Bereich des Straßenverkehrs. So profilierte er sich erst vor wenigen Tagen als <a href="http://www.niedersachsen.de/master/C40628718_L20_D0_I712_h1.html" class="liexternal">Sprachrohr der LKW-Lobby</a>, indem er die von ihm mit bemerkenswerter Intensität forcierten überlangen Lastwagen („Gigaliner“) allen ernstes als „Ökoliner“ titulierte. Er berief sich dabei auf eine <a href="http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C40627922_L20.pdf" class="lipdf">Studie des Instituts für Verkehrswirtschaft der Leibniz Universität Hannover</a>, das im Auftrag seines Ministeriums das Pilot-Projekt mit den Mega-Lastwagen nach den Kriterien Wirtschaftlichkeit, Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit wissenschaftlich untersucht hatte. Das Fazit des Ministers zu den Lastwagen: „Das ist gut für die Wirtschaft und für die Umwelt!“ Zudem beweise die Studie, dass die Gegner des Projekts mit Vorurteilen statt Fakten arbeiten würden, so Hirche.<br />
Die Ergebnisse der Hannoveraner Forscher sind sicher nicht falsch – aber sie haben die „Gigaliner“ nur auf der Ebene der einzelnen Lastwagen und Betriebe untersucht. Dass sich solche Lastwagen für die Firmen rechnen, ist klar – ebenso wie der Umstand, dass man mit ihnen fahren kann. Eine volkwirtschaftliche Betrachtung des Phänomens wurde aber (bewusst?) vermieden – denn dann wäre klar geworden, welche <a href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/riesenlkw.pdf" class="lipdf">fatale Folgen die Zulassung solcher Fahrzeuge hätte</a>. Am augenfälligsten ist dabei sicher die gravierende Verlagerung von Güterverkehren von der Schiene und der Wasserstraße auf die dann viel preiswerteren Lastwagen, deren Anzahl sich daraufhin vervielfachen wird. Zu dieser Erkenntnis bedarf es allerdings keiner großartigen vom Steuerzahler finanzierten Studien. Wie so etwas in der kruden Logik des Ministers zu einem Beitrag für den Klimaschutz mutieren kann, ist bislang sein Geheimnis geblieben. Solange Hirche und seine <a href="http://www.fdp-nds.de/fdp_nds/aktuelles.php?_s=0.9&amp;go_target=texte&amp;text_id=3246" class="liexternal">Parteikollegen</a> von solcherlei Interessenpolitik für diesen verkehrspolitischen Unsinn auf Kosten der Allgemeinheit nicht abrücken, sind ihre Auftritte in Sachen Bahn nur eines: Unglaubwürdig.</p>
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		<title>Metronom-Einheit ab Montag im Testeinsatz mit Fahrgästen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 10:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.niederelbebahn.de/aktuell/?p=370</guid>
		<description><![CDATA[ 	Die erste Diesellokomotive für den Betrieb zwischen Cuxhaven und Hamburg ist heute offiziell an die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) als Eigentümerin und an den Betreiber Metronom übergeben worden. Ab kommenden Montag, 3. September, nimmt das Premierenfahrzeug für die EVB einen dreimonatigen Fahrgastbetrieb auf, um die Technik zu testen. Im Zugverband mit Bombardier Doppelstockwagen wird die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die erste Diesellokomotive für den Betrieb zwischen Cuxhaven und Hamburg ist heute offiziell an die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) als Eigentümerin und an den Betreiber Metronom übergeben worden. Ab kommenden Montag, 3. September, nimmt das Premierenfahrzeug für die EVB einen dreimonatigen Fahrgastbetrieb auf, um die Technik zu testen. Im Zugverband mit Bombardier Doppelstockwagen wird die Strecke zwischen Bremervörde und Hamburg-Neugraben bedient. <span id="more-370"></span><br />
„Berufspendler sollten daher nicht irritiert sein, wenn ab kommenden Montag nicht die gewohnten EVB-Züge im Bahnhof einfahren. Vielmehr wird dann ein fabrikneuer blau-weiß-gelber Doppelstockzug halten“, heißt es in einer Mitteilung der EVB, die auf ihrer Seite auch einen <a href="http://www.evb-elbe-weser.de/de/Aktuell/Metronom-Fahrzeuge/" target="_blank" class="liexternal">Fahrplan</a> veröffentlicht hat. Da die neuen Metronom-Fahrzeuge in Zukunft auf dem Stützpunkt der EVB in Bremervörde gewartet werden sollen, wird dieser gegenwärtig erweitert. Bis Dezember sollen fast zwei Kilometer Schienen und Weichen neu verlegt werden, ohne dass der laufende Betrieb für längere Zeit unterbrochen werden muss. Der Wartungsstützpunkt Bremervörde war erst 2003 massiv ausgebaut worden.</p>
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