Bald drei Jahren sind sie stillgelegt, nun werden sie demontiert: Die Deutsche Bahn AG will demnächst die Stellwerke „Oo“ und „Ow“ im ehemaligen Bahnhof von Otterndorf abreißen lassen. Das geht aus entsprechenden Bescheinigungen (Feststellungen über das Unterbleiben einer Umweltverträglichkeitsprüfung) hervor, die das Eisenbahnbundesamt ausgestellt hat. Die Gebäude wurden nach dem Rückbau Otterndorfs zum Haltepunkt und dem damit verbundenen Abbau sämtlicher Weichen- und Signalanlagen nicht mehr benötigt und standen seitdem leer. Inzwischen zeigten sich erste Vandalismusschäden. Das Stellwerk West war immerhin von 1916 bis 2006 in Betrieb, das Stellwerk Ost, das als Fahrdienstleisterstellwerk fungierte, ist ein Bau von 1929 und wurde ebenfalls im November 2006 außer Betrieb genommen.
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Otterndorf-Ost und Otterndorf-West werden abgerissen
Neue Parkplätze für Hechthausen
Die Kapazität der Parkplätze am Bahnhof Hechthausen soll demnächst erweitert werden: Die Fläche, auf dem bis vor einigen Jahren noch ein Güterschuppen und Bauten der Genossenschaft standen, soll mit einer Auto-Abstellanlage bebaut werden. Derzeit präsentiert sich das Areal als ungenutzte Brachfläche. Daneben wird es auch zusätzliche Abstellflächen für Fahrräder geben. Entsprechende Planungen debattierte der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung. Die Bahn hat die 17 900 Quadratmeter große Fläche der Gemeinde bereits im April 2008 zum Kauf angeboten. Nun soll geprüft werden, ob es für den Bau eines Parkplatzes entsprechende Fördergelder gibt.
Gemeinderat wehrt sich gegen GSM-R-Funkmast
Direkt am Hechthausener Bahnhof neben dem Bahnübergang plant die Bahn AG, einen 30 Meter hohen Funkmast zu errichten. Ob es dazu kommen wird, ist derzeit offen: Die Gemeinde hat sich jetzt mit Verweis auf die nahe Wohnbebauung dagegen ausgesprochen – allerdings hat sie nur das Recht, Stellung zu nehmen. Der Rat favorisiert einen Alternativstandort nahe des ehemaligen Güterbahnhof. Fakt ist aber auch hier: Die Wohnbebauung ist nicht weit entfernt. Und ob die beklagte „Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch einen 30 Meter hohen Masten aus Schleuderbeton“ dort weniger gegeben ist, ist allerdings fraglich.
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Zum Zehnjährigen…
… tut dieser Seite eine Runderneuerung – neudeutsch “Facelift” – ganz gut. Selbiges ist gerade in Arbeit, daher kann es an einigen Stellen noch etwas haken. In naher Zukunft soll aber alles funktionieren und dann werden auch wieder aktuelle Inhalte Einzug halten.

