Modellbahner mit einer Vorliebe für Modelle nach Vorbildern aus dem Elbe-Weser-Dreieck haben derzeit allen Grund zur Freude. Denn die Modellbahnhersteller bringen derzeit eine beachtliche Palette von interessanten Neuheiten auf den Markt – die Baukastenstrategie der Lokhersteller macht auch die Produktion der entsprechenden Modell einfacher. Und so wird die EVB-Lok 420 11 von Roco produziert, die Konkurrenz von Piko in Form der 420 12 ist für das 3. Quartal 2007 angekündigt. Der slowenische Hersteller Mehano vertreibt seit kurzem eine vereinfachte Version der 420 01, die Carsten Blanke in seinem lesenswerten “Mobablog” bereits einem Kurztest unterzogen hat. Derweil hat Eurotrain – die Modellbahnsparte des Fachhandelsverbandes Idee + Spiel – als Sondermodell einen Kühlwagen nach dem Vorbild der Cuxhavener Fischfirma Hussmann & Hahn herausgebracht. Und während das Vorbild der neuen Unterelbebahn-Lok Traxx P 160 DE gerade seine ersten Gehversuche macht, steht die Auslieferung der Piko-Modellversion im Maßstab 1:87 für das zweite Quartal an.
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Modellbahn-Neuheiten nach Vorbildern der Region
Probefahrten für neue Traxx-Lokomotiven
Die ersten beiden neuen Loks für die Unterelbebahn werden derzeit einem umfangreichen Testprogramm unterzogen. Vor wenigen Tagen wurden 246 001 und 246 002 zum Testring der Tschechischen Eisenbahn in Velim bei Prag überführt. Während der Erstling mit einer Werbebeklebung für den Hersteller versehen ist, trägt die zweite Maschine bereits die Logos der Metronom Eisenbahngesellschaft. Die Probephase hatte Mitte Dezember begonnen, als 246 001 zwischen Kassel und Hannover ihre ersten Testfahrten unternahm. Die beiden Maschinen sind die ersten von insgesamt elf neuen Lokomotiven, die ab Dezember 2007 zwischen Cuxhaven und Hamburg zum Einsatz kommen sollen.
Billigversion? Streit um Ausbau des Haltepunktes Neu Wulmstorf
Weniger Parkplätze, weniger Wetterschutz und dann auch ein späterer Fertigstellungstermin, als eigentlich geplant – den Umbau des Haltepunktes zur S-Bahn-Station hatte man sich in Neu Wulmstorf auch anders vorgestellt. Und so beschäftigt die Angelegenheit seit einigen Wochen die kommunalpolitischen Gremien. Denn statt 280 soll es nur noch 180 KFZ-Parkplätze geben, die Zahl der Wartehäuschen wird von vier auf zwei reduziert und die Radstellplätze sind von einst geplanten 280 auf 140 reduziert. Hintergrund für die Einsparungen sind nach einem Bericht der Harburger Rundschau offenbar personelle Änderungen im Bereich der DB Station und Service AG. In diesem Zusammenhang seien frühere Vereinbarungen wieder in Frage gestellt worden, heißt es. Die Aufstockung der Stellplatz-Kapazitäten auf das ursprünglich geplante Maß ist nun nur noch als Option vorgesehen – an deren Verbindlichkeit einige Politiker allerdings ihre Zweifel anmeldeten. Auch über die optische Gestaltung der Bahnhofsanlage, deren Blickfang eine rote Blechkonstruktion sein soll, gehen die Meinungen auseinander. Und es gibt noch ein Ärgernis: Auch wenn in diesen Tagen die Bauarbeiten für die Unterführung beginnen, so wird der neue Haltepunkt erst 2009 in Betrieb gehen. Die S-Bahn wird bis dahin an behelfsmäßig aufgeschütteten Provisorien halten. Wie bereits berichtet, wird der Haltepunkt Neu Wulmstorf westlich des heutigen Standortes entstehen. Der Bahnübergang Bahnhofstraße soll geschlossen und durch eine weiter östlich liegende Unterführung ersetzt werden. Die Details verrät der Rahmenplan der Gemeinde.

