Die Bauaktivitäten der Bahn erreichen in diesen Tagen auf der Unterelbebahn bemerkenswerten Umfang: Nachdem die Gleisbaumaßnahmen zwischen Cadenberge und Hemmoor zu Ende gehen, wird in Kürze im Bereich des Bahnhofs Horneburg gearbeitet. Von Freitag, 18. November, 20 Uhr, bis Montag, 21. November, 4 Uhr, sowie von Freitag, 25. November, 20 Uhr, bis Montag, 28. November, 4 Uhr, hat die Bahn dort Bauarbeiten angesetzt. In dieser Zeit kommt es zu zahlreichen Verspätungen im Zugverkehr, die bis zu einer Viertelstunde betragen können. Anschlusszüge können dadurch z.T. nicht erreicht werden. Außerdem fallen einige Züge auch komplett aus, ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet.
Dass die Bahn baut, stößt indes nicht überall auf Verständnis. Wie der Lokalpresse zu entnehmen war, kam es im Zuge der Gleisbauaktivitäten zwischen Cadenberge und Hemmoor am vergangenen Sonnabend zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Ein Rentner wollte den Bahnübergang am Wingster Bahnhof passieren – was aber wegen der Bauarbeiten nicht möglich war. Ein wütender Wortwechsel mit einem Bahnarbeiter war die Folge, schlussendlich soll der Rentner Gas gegeben und den Arbeiter mit seinem Wagen am Bein verletzt haben.
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Noch mehr Gleisbauarbeiten…
Gleisbauarbeiten zwischen Cadenberge und Hemmoor
Seit dem 17. Oktober und noch bis zum Ende des Monats finden zwischen Hemmoor und Cadenberge auf der KBS 121 umfangreiche Gleisbauarbeiten statt. Derzeit wird das Streckengleis Richtung Cuxhaven von der östlichen Überleitverbindung des Bahnhofs Cadenberge bis zum Bahnübergang am ehemaligen Bahnhof Warstade-Hemmoor erneuert. Mehr »
TRAXX-DE-Lokomotiven für die Unterelbe
Die Entscheidung für die neuen Diesellokomotiven auf der Unterelbebahn ist gefallen: Bombardier Transportation hat von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) den Auftrag erhalten, elf Bombardier „TRAXX P160 DE“-Lokomotiven zu bauen. Die Bestellung hat nach Angaben des Lokomotivbauunternehmens einen Wert von etwa 29 Millionen Euro. Mehr »
Teure Konzepte für den Cuxhavener Bahnhof
Was passiert mit dem Cuxhavener Bahnhofsgebäude? Über diese Frage wird schon seit Jahren mehr oder weniger intensiv zwischen den städtischen Gremien, der Verwaltung und der Bahn diskutiert. Für viel Geld hat der Verwaltungsausschuss vor einiger Zeit das Hannoversche Architekturbüro Haack Krüger & Partner GmbH (HKP) beauftragt, einen Plan für die Neugestaltung des Areals zu entwerfen. Die Planer schlagen vor, das heutige Bahnhofsgebäude, das alte Bahnhofsgebäude von 1881 sowie das Wohngebäude zwischen beiden Bauten abzureißen. Die Gleisanlagen des Bahnhofs sollen drastisch gekürzt werden, ein Ersatzbahnhof soll 100 Meter weiter östlich entstehen. Der bisherige Busbahnhof soll mit Einzelhandelsflächen überbaut werden, ein neuer Busbahnhof soll auf der neuen Freifläche vor dem neuen Empfangsgebäude entstehen. Diesen Wünschen hat die Bahn jetzt eine Absage erteilt: Sie seien technisch nicht machbar. Mehr »
Erste Probefahrten für die Zweisystem-S-Bahn
Die neue S-Bahn kommt: Der erste Zweisystem-Triebwagen der neuen Baureihe 474.3 der Hamburger S-Bahn wurde Ende Juli an die Werkstatt Ohlsdorf geliefert. Das Fahrzeug mit der Betriebsnummer 474 104/604 ist das erste einer Serie von neun Fahrzeugen, die extra für den Verkehr zwischen Pinneberg und Stade neu beschafft werden.
Derzeit werden die ersten Züge in Betrieb genommen und unternehmen erste Testfahrten. Dafür fanden auch Probefahrten zwischen Stade und Neugraben statt – allerdings noch ohne den Pantographen zu benutzen. Mehr »

