Das Land Niedersachsen und die Deutsche Bahn führen auch in diesem Jahr ihr so genanntes „Sofortprogramm zur Verschönerung von Bahnhöfen in Niedersachsen“ weiter. In den Genuss von neuen Schildern, Vitrinen und Papierkörben kommen auch wieder Stationen im Elbe-Weser-Dreieck. Mehr »
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„Faclifting“ von Bahn und Land für weitere Stationen
Güterbahnhöfe aufgelassen
Bereits zum 5. April sind Hollenstedt und Sittensen aus dem Netz der EVB-Güterbahnhöfe gestrichen worden. Hier ist schon länger nichts mehr umgeschlagen worden.
Moorexpress startet in neue Saison
Am 1. Mai hat der Moorexpress seinen wochenendlichen Verkehr zwischen Osterholz-Scharmbeck, Worpswede, Gnarrenburg, Bremervörde und Stade wieder aufgenommen. Bis zum 3. Oktober sind die Triebwagen wieder unterwegs – natürlich auch an Feiertagen. Dass der Moorexpress überhaupt wieder fahren kann, stand lange Zeit auf der Kippe: Die Zukunftsaussichten für den Verkehr auf der Strecke hatten sich erst im Februar schlagartig gebessert, nachdem das Land zugesichert hatte, in den nächsten fünf Jahren die Hälfte der Kosten für die Sicherstellung der Streckeninfrastruktur zu tragen. Den restlichen Anteil müssen sich die Kommunen sowie die Landkreise teilen. Finanziell beteiligen will sich auch – so verlautete es in Medienberichten – die in Gnarrenburg ansässige Meiners AG. Das große Torfwerk – die Meiners AG gehört sein Januar zur Compo GmbH & Co. KG – verlädt noch immer auf die Bahn und sorgt so für regelmäßigen Güterverkehr.
Museumsbahn: Saisonauftakt und Lokschuppen-Planung
Kalt und nass – so war der Auftakt der diesjährigen Saison der Museumsbahn Bremerhaven-Bederkesa. Trotzdem waren schon die ersten Züge gut belegt – der Muttertag, das Bahnhofsfest in Langen sowie eine Oldtimer-Veranstaltung im Fischereihafen sorgten für ausreichend Gäste. Später kam dann auch noch die Sonne hervor. Der Fahrzeugpark präsentierte sich in gutem Zustand: Bei Zuglok V 36 134 von 1943 wurden im Winter die Achslager ausgetauscht – sie ist fit für die neue Saison. Mehr »
BHEF: Fahrbetrieb und 25-jähriges Bestehen
Die Buxtehude-Harsefelder Eisenbahnfreunde feiern in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen ihres Vereins. Das Jubiläum soll mit einem Museumsfahrtag samt umfangreichen Rahmenprogramm am 12. September begangen werden. Im Mittelpunkt steht dann unter anderem der historische Wumag-Triebwagen von 1926, der sich in der Obhut der Vereinsmitglieder befindet. Er fährt aber nicht nur am Jubiläumssonntag zwischen Harsefeld und der Buxtehude. Fahrtage sind die Sonntage 9. Mai, 13. Juni, 11. Juli, 8. August und 12. September. Am 5. Dezember 2004 finden Nikolausfahrten statt. Im Bahnhof Harsefeld Süd werden an den Fahrtagen mit Hand- und Motordraisinen sowie handbetriebenen Weichen historische Betriebsweisen vorgeführt. Bei Ankunft des ersten Zuges um 11 Uhr in Harsefeld werden die Fahrgäste von Gästeführerinnen in der historischen Geesttracht zu einem Rundgang durch die Klosterausgrabungen und dem Museum für Kloster- und Heimatgeschichte begrüßt. [Download BHEF-Fahrplan 2004 (PDF-Datei)]
Militärtransporte bei der EVB bis Ende Mai
Das niederländische Militär zieht Truppen aus Bosnien-Herzegowina ab. Die Reduzierung der Truppenpräsenz beschert der EVB derzeit einige Militärtransporte, die noch bis Ende Mai andauern sollen. Am 26 März traf der erste von insgesamt zehn Zügen mit Militärgerät ein, die im Bahnhof Godenstedt entladen werden. Die darauf verladenen Panzer wurden in die Kaserne Seedorf gebracht. Ein weiterer Zug wurde am Sonntag (!), 18.April, in Godenstedt entladen. Gezogen wurde der Zug von Rotenburg bis Godenstedt von der Lok 622.01, die Rangierarbeiten in Godenstedt erledigte Lok 410.51.
Fahrten der Zevener Eisenbahnfreunde
Die Zevener Eisenbahnfreunde unternehmen mit dem Triebwagen VT 170 der EVB zwei Sonderfahrten: Am Sonntag 9. Mai, fährt der Triebwagen in Zeven Nord um 10.30 Uhr nach Stade ab. Die Rückfahrt von dort beginnt um 17.30 Uhr. Für den 26. Juni ist eine Eisenbahnfahrt ab Zeven zur Landesgartenschau nach Wolfsburg geplant.
Umbau für den Rückbau
Im Bahnhof Otterndorf (Strecke Cuxhaven-Hamburg) sind derzeit die Arbeiten zur Außerbetriebnahme der beiden mechanischen Stellwerke in vollem Gange. Bereits in den vergangene Monaten wurden viele hundert Meter Kabel verlegt. Mittlerweile steht vor dem Ausfahrsignal Richtung Hamburg bereits ein graues Betonhäuschen , das zukünftig die Schrankentechnik aufnehmen soll. Otterndorf soll zum unbesetzten Haltepunkt mit Selbstblocksignalen umgebaut werden.
Spiegel-Bericht sorgt für Irritationen
Ein Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ sorgte für Unruhe bei den Bahnfahrern zwischen Elbe und Weser. Unter dem Titel “Sprung ins Gleisbett” wurde dort über technische Defekte bei Zügen der ersten Produktionsreihe vom Typ “Coradia Lint 41″ des Herstellers Alstom berichtet. Züge dieses Typs stehen seit Dezember vergangenen Jahres auch in Diensten der EVB – allerdings handelt es sich um Fahrzeuge aus der zweiten, inzwischen modifizierten Produktionsreihe. Der Spiegel-Bericht erwecke den Eindruck, dass „diese Züge mit defekten Drehmomentstützen im Einsatz stünden und angeblich falsch konstruiert wären“, so die EVB in einer Pressemitteilung. Das sei falsch. Richtig sei hingegen, dass alle Nahverkehrszüge vom Typ ” Coradia Lint 41″ mit neuen Drehmomentstützen und Getriebebefestigungen ausgerüstet seien. Die Gefahr der im Spiegel dargestellten Benutzung der Züge sei damit nicht gegeben.
Umlaufplan Baureihe 141
Die Einsatzgebiete der altehrwürdigen Baureihe 141 werden zunehmend geringer. Zu einer Stammleistung zählen nach wie vor die Züge zwischen Stade und Hamburg-Neugraben. Einen aktuellen Umlaufplan der hier eingesetzten Braunschweiger Maschinen findet sich zurzeit auf der Seite des Eisenbahn-Kurier. [Umlaufpläne beim Eisenbahnkurier]

