Ein ICE-Zug aus der Flotte der Deutschen Bahn wird zukünftig den Namen „Bremerhaven“ tragen. Wie Jens Volkmann vom VCD-Kreisverband Bremerhaven mitteilt, soll am 13. November um 11 Uhr im Bremerhavener Hauptbahnhof ein ICE-Triebzug auf den Namen der Seestadt getauft werden – im Beisein von Oberbürgermeister Jörg Schulz und dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn (DB) für Niedersachsen und Bremen, Hans-Jürgen Meyer. Damit wird Bremerhaven laut Volkmann die 95. Stadt sein, die eine Namens-Patenschaft für einen ICE-Zug der Bahn übernimmt. Der ICE „Bremerhaven“ werde den Namenszug zusammen mit dem Stadtwappen künftig auf unterschiedlichen Wegen je nach Zugdisposition quer durch Deutschland tragen. „Eine tolle Werbung für unsere Stadt“, so Volkmann. Er nennt es „kurios, dass erst auf öffentlichen Druck des VCD hin die Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS sowie der Magistrat eine entsprechende Bitte an die Bahn herangetragen hätten. Und: „Bei aller Freude über das kostenlose Stadtmarketing sollte der Oberbürgermeister die ICE-Taufe aber auch zum Anlass nehmen, auf die komplette Abkoppelung der Stadt Bremerhaven vom DB-Fernverkehr vor zwei Jahren hinzuweisen“, sagt Volkmann. Am 9. Juni 2001 um 7.28 Uhr verließ zum vorläufig letzten Mal ein ICE-Zug den Bremerhave-ner Hauptbahnhof in Richtung Frankfurt am Main. Seitdem wird die Seestadt nur noch von Zügen des Nahverkehrs bedient.
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ICE-Zug trägt bald den Namen “Bremerhaven”
Fahrstühle für den Stader Bahnhof
Gebaut wird zurzeit mal wieder im Bahnhof Stade. Zwei Fahrstühle, die seit 1998 immer wieder in der Diskussion sind, werden nun endlich errichtet. 440 000 Euro kostet die Baumaßnahme. 75 Prozent der Kosten werden aus GVFG-Mitteln bestritten, 110 000 Euro gibt es von der Stadt Stade. Die Bahn beteiligt sich nicht am Bau. „Kein Geld da“ heißt es aus Hannover. Allerdings wird die Bahn Betrieb und Wartung finanzieren. Ab Anfang 2004 sollen die Fahrstühle in Betrieb gehen.
Gleisbauarbeiten bei den EVB
Gleich an mehreren Stellen wird derzeit am Schienennetz der EVB gearbeitet. Zuerst war die Strecke zwischen Sellstedt und Wulsdorf an der Reihe. Hier wurden rund 2,5 Kilometer Gleise für rund eine Million Euro erneuert. Dabei wurden auch Schienen mit so genannten „Ypsilon-Stahlschwellen“ verlegt. Von morgen bis zum 9. November ist zwischen Apensen und Buxtehude Schienenersatzverkehr angesagt. Zwischen Buxtehude und Hamburg-Neugraben sowie Apensen und Bremerhaven verkehren die Züge in den normalen Fahrplanlagen. Danach (10. bis 16. November) wird zwischen Bargstedt-Harsefeld-Ruschwedel gebaut; den Abschluss bildet der Abschnitt zwischen Kutenholz und Brest-Aspe vom 21.bis zum 23. November.
Vertrag besiegelt: Ab 2007 S-Bahn bis Stade / Neuer Bahnhof Fischbek
Der Weg für die S-Bahn bis Stade ist frei: Am 22. Oktober unterzeichnen Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche, LNVG-Chef Dr. Wolf-Rüdiger Gorka, Ulrich Homburg, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG, und Werner Wojtaschek, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg GmbH, den Verkehrsvertrag für den niedersächsischen Teil der S-Bahn-Strecke von Hamburg-Neugraben nach Stade. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang ein Fahrzeugfinanzierungsvertrag abgeschlossen. Dieser regelt die Beschaffung der „Zweisystem-Fahrzeuge“, die auf dieser Strecke eingesetzt werden sollen. Die Länder Hamburg und Niedersachsen investieren 90 Millionen Euro in die Fahrzeugflotte. Mehr »
Neue Chance für Altenwalde?
Wie der Grünen-Politiker Ulrich Schröder, der sowohl im Ortsrat Altenwalde als auch im Cuxhavener Stadtrat sitzt, mitteilt, hat die Verwaltung im Entwurf für den kommenden Haushalt 10 000 Euro für den Bau des Bahn-Haltepunktes in Altenwalde eingestellt. Diese Summe entspricht dem Anteil von zehn Prozent an den Gesamtkosten für den Haltepunkt, dessen restliche Finanzierung bereits gesichert ist (EWB berichtete). Wenn der Cuxhavener Stadtrat dem Haushalt am 18. Dezember zustimmt, könnte mit dem Bau des Haltepunktes schon im nächsten Jahr begonnen werden. Beim Start der „Nordseebahn“ am 14. Dezember bleibt Altenwalde aber erst einmal außen vor.
Bahn und EVB haben für den Start des neuen „Flaggschiffs“ eine kleine Werbekampagne gestartet. „Nordseebahn – immer wieder“ heißt der Slogan, Logo, Faltblatt und Aufkleber wurden erstmals beim Tag der offenen Tür im EVB-Depot verteilt.
Neue EVB-Werkstatt eingeweiht
Da kam sogar der Minister: Walter Hirche, seines Zeichens Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsens, eröffnete am 22. Oktober gemeinsam mit EVB-Geschäftsführer Ulrich Koch und lokaler Politprominenz die neue Werkstatt der EVB in Bremervörde. In Kunstnebel gehüllt rauschte dazu einer der neuen LINT-Züge in das nicht minder neue Gebäude.
6,5 Millionen Euro sind in den vergangenen Monaten auf dem Bremervörder Bahnhofsgelände verbaut worden. 1,4 Kilometer neue Gleise und zehn Weiche wurden neu verlegt. Die neue dreiständige Halle samt zusätzlicher Waschanlage löst die alte Werkstatt aus BOE-Zeiten ab. Für das Werkstattpersonal dürfte damit eine neue Zeitrechnung anbrechen. Besonders im direkten Vergleich bietet die neue Halle bislang nie gekannte Möglichkeiten. Die alte Werkstatt bleibt als Fahrzeugdepot vorerst erhalten. Mehr »

