Auf dem Bahnübergang in der Bahnhofstraße in Barchel (EVB-Strecke zwischen Bremervörde und Osterholz-Scharmbeck) ereignete sich am Montagmorgen gegen 7.15 Uhr erneut ein Zusammenstoß zwischen Auto und Bahn. Eine 21 Jahre alte Autofahrerin hatte den aus Bremervörde kommenden Güterzug zu spät bemerkt, konnte auf nasser Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen den Zug. Sowohl Lokführer als auch Autofahrerin blieben aber offenbar unverletzt. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 6000 Euro.
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Und schon wieder ein Unfall
Trafo unterwegs
Ein Trafotransport rollte in der Nacht zu heute über die Niederelbebahn. Der Trafo ist für die Erweiterung des Umspannwerks in Dollern bestimmt. In Stade wurde er auf Schwertransporter verladen, die ihn heute Nacht zu seinem Bestimmungsort transportieren werden.
Güterzugfahrzeiten KBS 121
Für alle Interessierten ist ab sofort eine Übersicht der aktuellen Güterzugfahrzeiten zwischen Cuxhaven, Stade und Hamburg unter dem folgenden Link zu finden. Allerdings: Die Angaben sind ohne Gewähr. [Fahrplan (PDF-Datei)]
Dramatischer Unfall in Zeven
Am vergangenen Freitagmorgen ereignete sich in Zeven einer der wohl dramatischsten und folgenschwersten Unfälle bei den EVB. Ein 36-jähriger Lastwagenfahrer war gegen 3 Uhr am Freitagmorgen mit seinem Gefährt auf der Zevener Bahnhofstraße (B 71) unterwegs. Beim Bahnübergang in Höhe der Straße „Hinter der Bahn“ übersah er das rote Blinklicht und stieß frontal mit EVB-Lok 420 01 zusammen. Die Lok entgleiste und kippte auf die Seite. Auch drei Waggons des Zuges sprangen aus den Schienen und stürzten teilweise um. Der Lastwagen wurde regelrecht zerfetzt. Während der Lastwagenfahrer mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde, kam der 34-jährige Lokführer offenbar mit dem Schrecken davon. Der Kraftstofftank der Lok wurde bei dem Unfall aufgerissen, es lief eine unbekannte Menge Diesel aus. Es hätte leicht noch schlimmer kommen können: Einige Waggons, auf denen nach Informationen der Zevener Zeitung Gefahrgut transportiert wurde, blieben unbeschädigt. Und: Die Lok stürzte auf das Gelände einer Tankstelle. Stundenlang waren Rettungs- und Bergungskräfte vor Ort, um die Unfallstelle zu räumen. Zur Bergung der Lok mussten mehrere Autokräne anrücken. Die Arbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden an. Die Polizei ging von einem Sachschaden von über einer Million Euro aus. [Bilder (Nordnews)]

