Archiv
Sonderfahrten mit dem VT 08
(30.07.2001)
Wie der Förderverein Hapag-Halle Cuxhaven e.V. in einer Erklärung mitteilt, muss die für den 6. August geplante Fahrt mit dem Nostalgiezug VT 08 aufgrund der zu geringen Beteiligung leider ausfallen.
Es wird jedoch betont, dass alle anderen Fahrten fahrplanmäßig stattfinden und die bereits verkauften Fahrkarten für die Fahrt um den Landkreis am 21. August Gültigkeit behalten .
An folgenden Terminen wird der Zug noch von Cuxhaven aus eingesetzt:
-Dienstag, 07. August, Fahrt nach Hamburg mit 3 Stunden Aufenthalt
-Dienstag, 21. August, Fahrt um den Landkreis Cuxhaven
-Mittwoch, 22. August, Fahrt nach Hamburg mit 3 Stunden Aufenthalt
Für alle 3 Fahrten sind noch Karten am CN-Ticketschalter erhältlich bzw. für die Fahrt um den Landkreis Cuxhaven auch im Zug.
Stade: Aufzüge am Bahnhof lassen auf sich warten
(25.07.2001)
In seinem Nahverkehrsprogramm “Niedersachsen am Zug” hat das Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr in Hannover größere Investitionen des Landes für den SPNV angekündigt. Dazu gehörte auch, dass noch in diesem Jahr Behindertenaufzüge im Stader Bahnhof gebaut werden sollten (Elbe-Weser-Bahn berichtete im Januar).
Doch bisher hat sich seit der Absichtserklärung nicht viel getan. Die Deutsche Bahn AG und die Stadt Stade streiten sich weiterhin über die Finanzierung. Übereinstimmend erklärten Vertreter von Stadt und Bahn AG, daß noch immer nicht geklärt sei, wer die späteren Betriebskosten von 40 000 Mark pro Jahr für die Anlagen tragen soll.
SPD möchte Eisenbahnverbindung attraktiver machen
(23.07.2001)
Als “völlig unzureichend” hat die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Cuxhaven jetzt erneut den Zustand der Eisenbahnverbindung zwischen Bremerhaven und Cuxhaven eingestuft. Während für die Sanierung der Bahnstrecke Cuxhaven – Stade fast 100 Millionen DM zur Verfügung gestellt würden, gebe es hingegen keine Pläne zum Ausbau der Strecke von Cuxhaven nach Bremerhaven.
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Aktuelle Entwicklungen bei der S-Bahn Hamburg
(22.07.2001)
Seit einiger Zeit sind jetzt alle 103 bestellten S-Bahn-Züge der neuen Baureihe ET 474 in Hamburg unterwegs. Hamburgs Bausenator Eugen Wagner, der Vorsitzende des S-Bahn-Aufsichtsrats und Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DB Regio AG, Ulrich Homburg (Frankfurt), und S-Bahn-Geschäftsführer Werner Wojtaschek stellten den letzten neuen S-Bahn-Zug gemeinsam in Dienst. Anläßlich der Inbetriebnahme des letzten ET 474 wurde in einer Erklärung auch ein Ausblick auf die künftige Entwicklung bei der S-Bahn Hamburg gegeben. Bereits Beschlossen ist die Verlängerung der S-Bahn-Strecke vom Hamburger Hauptbahnhof nach Neugraben über Neu Wulmstorf bis nach Buxtehude. Damit erhalten ab dem Jahr 2005 bis zu 120.000 Bürger im erweiterten Einzugsbereich eine komfortable und umweltfreundliche Möglichkeit zur Fahrt nach Hamburg. Zunächst sind allerdings noch einige Baumaßnahmen notwendig, um die Bahnhöfe und die Strecken für den S-Bahn-Betrieb herzurichten.
Um die S-Bahn Strecke über Neugraben hinaus zu verlängern und im Jahr 2005 bis nach Buxtehude fahren zu lassen, möchte die Gesellschaft ein neues Zweistrom-Fahrzeug entwickeln, daß sowohl auf den Gleichstrom-Strecken der S-Bahn, als auch auf den Wechselstrom-Strecken der Eisenbahn fahren kann. Dieser Zug auch auf weiteren Strecken im Hamburger Umland fahren.
Erfolgreiche Sonderfahrt
(9.07.2001)
Mit überwältigendem Erfolg hat am vergangenen Sonntag die erste Sonderfahrt der Bremervörde-Osterholzer Eisenbahnfreunde e.V. stattgefunden. Trotz strömenden Regens und der Konkurrenz durch viele weitere Sonderfahrten war der Triebwagen VT 164 der EVB nahezu ausgelastet, als er sich auf die Fahrt von Bremervörde über Zeven nach Tarmstedt machte. Die meisten de 79 Fahrgäste stiegen in Bremervörde ein, in Zeven waren es nur 10. In Tarmstedt bestand die Möglichkeit, die Tarmstedter Ausstellung, eine landwirtschaftlich geprägte Gewerbeschau zu besuchen. Die Eisenbahnfreunde planen nach diesem Erfolg schon neue Sonderfahrten, so unter anderem eine Fahrt von Bremervörde nach Bad Bederkesa oder eine Nikolausfahrt. Genaues steht allerdings noch nicht fest.
Interregio-Bus vorgestellt
(7.07.2001)
Der als Ersatz für die zum Fahrplanwechsel gestrichenen Fernverkehrsverbindungen vorgesehene Interregiobus ist kürzlich offiziell vorgestellt worden. Die neue Buslinie wird im Auftrag der Deutschen Bahn AG durch die Firma Weser-Ems-Bus betrieben, die den Bus bei der Firma Primo-Reisen Klaus Ehlers gemietet hat. Das Fahrzeug wurde eigens für die Aktion mit Logos der DB AG und der Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH beklebt. Extra zum Start des neuen Interregiobusses hat die Bahn in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung Cuxhaven auch Faltblatt herausgegeben. Neben dem Fahrplan werden in dem Faltblatt auch die “Vorzüge” der neuen Busverbindung hervorgehoben und ausführlich beworben (”moderner Interregiobus”, “günstige Anreise nach Cuxhaven”, etc.). In Bremen gibt es einen kostenlosen Gepäckträgerservice vom Zug zum Bus (war bisher nicht nötig, da man ja nicht umsteigen mußte), außerdem ist eine Platzreservierung erforderlich , eine Fahrradmitnahme nicht möglich und beliebte Angebote wie das “NiedersachsenTicket” oder das “WochenendTicket” gelten im Bus gar nicht erst, denn sonst fahren womöglich noch zu viele Gäste mit. Wer den InterregioBus auch mal anschauen möchte, dem wird auch der Weg dorthin ausführlich erklärt: “In Bremen Hbf gehen sie zum Hauptausgang Richtung Innenstadt. Von dort aus gehen sie rechts über den großen freien Platz und erreichen nach 200 m Fußweg (!!!) den ZOB/Bussteig 3 vor dem Cinemaxx-Kino.”
Ob der Bus die Saison 2002 noch erleben wird, ist mehr als fraglich. Hätte die Bahn den alten Interregio auf Schienen auch so beworben, wären vielleicht auch ein paar mehr Gäste mitgefahren.
Neues aus dem DB-Reisezentrum
(6.07.2001)
Seit kurzem sind jetzt auch die neuen Taschenfahrpläne für die Kursbuchstrecken 121 und 125 verfügbar. Zum Fahrplanwechsel hatte die Bahn AG zunächst nur kleine Infoblättchen mit einer Zugauswahl herausgegeben, jetzt gibt es endlich auch die ausführliche Version. Die Pläne sind kostenlos erhältlich.
Unter dem Titel “Wir fahren Doppelschicht – schneller und komfortabler von Bremen nach Bremerhaven” hat die Deutsche Bahn AG in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund VBN ein Faltblatt herausgegeben, das die zusätzlich eingeführten Zugpaare zum letzten Fahrplanwechsel bewirbt. Hervorgehoben wird, das 14 von 19 RegionalExpress-Zügen nun mit Doppelstock-Wagen gefahren werden und das die neuen Wagen behindertengerecht ausgestattet sind. Nach Angaben der Bahn hat sich damit die Sitzplatzkapazität auf der Strecke um 40 Prozent erhöht.
Deutsche Bahn AG: Pflastersteine der Ladestraße in Stubben verkauft!
(3.07.2001)
Die Deutsche Bahn AG verkauft im Augenblick anscheinend alles, was sich irgendwie zu Geld machen läßt. Im Bahnhof Stubben hat es jetzt das Kopfsteinpflaster der Ladestraße erwischt. Ohne Verwarnung begann die Deutsche Bahn AG, das Pflaster neben dem Stubbener Bahnhof zu entfernen. Sie hat das Pflaster an eine Hamburger Firma verkauft. Rat und Verwaltung der Gemeinde sind empört, da die Bahn diese Maßnahme nicht vorher angekündigt hat. Die Samtgemeinde steht zur Zeit wegen der weiteren Nutzung des Bahnhofsgebäudes mit der Bahn AG in dauerndem Kontakt. Offensichtlich habe, so ein Gemeindesprecher, die linke Hand nicht gewußt, was die rechte macht.
Am vergangenen Donnerstag begann ein Bagger, die Granitsteine der Ladestraße neben den Gleisen zwischen Bahnhof und Königsberger Straße aufzunehmen. Dieses Verbindungsstück zwischen Bahnhof und dem Ortsteil Elfershude wird von den Stubbenern schon seit Jahrzehnten als Teil des Straßennetzes genutzt. Man hofft deshalb, dass es zu nachträglichen Gesprächen und Ersatzmaßnahmen kommt, damit der Abschnitt weiter genutzt werden kann.
Bahnhof Geestenseth wird Kulturbahnhof
(2.07.2001)
Für den Umbau des Bahnhofes in Geestenseth zu einem so genannten Kulturbahnhof stellt das Land Niedersachsen 75 000 Mark bereit, so die SPD-Landtagsabgeordnete Edda Goede. Mit dem Geld soll der Bahnhof zu einem Veranstaltungsort für Eisenbahnprojekte, Theaterproduktionen, Dorfkino und Talk-Shows mit Zeitzeugen umgebaut werden. Bereits jetzt ist der unter Denkmalschutz stehende Bahnhof der Standort der Künstlergruppe “Das letzte Kleinod”. Sie hat Mitte der 90er Jahre das Konzept eines kulturellen Eisenbahnbetriebes entwickelt, das heißt, sie entwickelt Kulturprojekte und schickt sie mit Waggons auf Schienen in die Region. Der Kulturbahnhof Geestenseeth hat auch eine eigene, sehr interessante Internetseite http://www.das-letzte-kleinod.de. Beachtenswert ist u.a. die Dokumentation “Schienen der Region” und das Bildarchiv.
Bremerhaven-Cuxhaven: Vorerst keine Sanierung
(1.07.2001)
Ein Bahnsprecher bestätigte gegenüber der Bremerhavener Nordsee-Zeitung, dass in die Strecke Bremen-Bremerhaven-Cuxhaven (KBS 125) auf absehbare Zeit nicht investiert werde, weil die Gleisanlagen “in Ordnung” seien. Auch die Elektrifizierung der Strecke Bremerhaven-Cuxhaven stehe derzeit nicht auf dem Programm.
Anscheinend ist man bei der Bahn in Hannover gar nicht informiert, wie es tatsächlich um die Strecken “draußen im Lande” steht. Sonst wäre man sicherlich schon auf die vielen Langsamfahrstellen zwischen Bremerhaven und Cuxhaven aufmerksam geworden, die ganz und gar nicht “in Ordnung” sind.