Aktuelle Nachrichten

Zwischenruf: In Memoriam – die Harburger Gepäcklaufbänder

(19.08.2007)

Es ist schon viele Jahre her, da kam die Deutsche Bundesbahn anlässlich von Sanierungsarbeiten im Bahnhof von Harburg auf den formidablen Gedanken, entlang der Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen Gepäcklaufbänder zu installieren. Sie sollten Passagieren mit schweren Koffern das Treppensteigen erleichtern. Irgendwann später – die Bundesbahn war inzwischen privatisiert – machten die Bänder schlapp. Die nötigen Reparaturen verkniff man sich jedoch alsbald aus unbekannten Gründen – stattdessen wurde ein Schild angepappt: „Dieses Gepäcklaufband ist bis auf weiteres Defekt. Wir bitten um ihr Verständnis“. Mehr »

„Die Unterelbe’sche Eisenbahn“: Neues vom Buchmarkt

(19.08.2007)

Der Buchmarkt für Eisenbahnfreunde aus der Elbe-Weser-Region hält derzeit einige interessante Neuerscheinungen bereit: „Die Unterelbe’sche Eisenbahn Harburg – Stade – Cuxhaven“ lautet der Titel eines 290 Seiten starken Bandes, den der Stader Autor Hans-Otto Schlichtmann vor kurzem im Verlag der Kreissparkasse Stade veröffentlichte. Eine ausführliche Besprechung dieses Buches ist hier zu finden. Weiterhin ist unter dem Titel „Bahnhof am Meer“ von Walter Bollen im HM Hauschild-Verlag zu Bremen eine umfangreiche Monographie zur Eisenbahn in und um Bremerhaven erschienen.

S-Bahn-Verlängerung: Überall Bauarbeiten

(19.08.2007)

Die Niederelbebahn verändert wegen des Ausbaus zur S-Bahn-Strecke im Bereich Stade-Neugraben derzeit vielfach ihr Aussehen. Im Augenblick werden in den Stationen Dollern und Agathenburg die Bahnsteige für den S-Bahn-Verkehr umgebaut. Sie sollen dabei dem S-Bahn-Standard entsprechend angepasst werden. Der Bahnhof Neu Wulmstorf – oder besser: das Areal, auf dem er einst stand – ist momentan eine riesige Baugrube. Das kleine Empfangsgebäude nebst Güterschuppen wurde bereits im Februar abgerissen. An selber Stelle entsteht zurzeit die Unterführung, die in Zukunft den beschrankten Bahnübergang ablösen soll. Mehr »

Metronom lädt zur Probefahrt / Fahrplanentwurf präsentiert

(19.08.2007)

Zwar findet der Betreiberwechsel im SPNV auf der Niederelbebahn erst im Dezember statt, doch bereits jetzt geht die Metronom Eisenbahngesellschaft auf Werbetour. Am Sonnabend, 25. August, lädt das Unternehmen zur Präsentation einer der neuen Zuggarnituren in den Bahnhof Cadenberge ein. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr, um 15.39 Uhr soll der Zug zu einer Probefahrt starten. Geplant sind im Zuge der Werbekampagne auch Zugtaufen, bei denen die Garnituren mit Namen der Gemeinden entlang der Strecke bezeichnet werden. Solche Taufen gab es schon im Zusammenhang mit der Einführung des „Metronom“ auf anderen Strecken.
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Ehemaliges Ausbesserungswerk wird zum Baumarkt

(19.08.2007)

Das denkmalgeschützte ehemalige Eisenbahn-Ausbesserungswerk in Hamburg-Harburg ist jetzt nach knapp zweijährigen Bauarbeiten fertig saniert worden. In Zukunft wird hier ein Baumarkt der Kette „Bauhaus“ seine Waren feilbieten. Die Hallen des ehemaligen Bundesbahn-Ausbesserungswerks standen seit 1993 leer. Ein Abbruch konnte durch das Hamburger Denkmalschutzamt verhindert werden, das die Anlage unter Schutz stellte. 2004 wurden die Gebäude von den Investoren Büll & Dr. Liedtke erworben und ein Umnutzungskonzept entwickelt. Insgesamt betrug die Investitionssumme zur Sanierung des Ausbesserungswerkes rund 25 Millionen Euro. Mehr »

Investor will Hemmoorer Empfangsgebäude wiederbeleben

(18.08.2007)

Seit der Umwandlung des Bahnhofs Hemmoor in einen unbesetzten Haltepunkt steht das Empfangsgebäude der Station leer. Doch bald schon könnte neues Leben dort einkehren: Der neue Eigentümer, ein Ingenieur aus Hemmoor, möchte den Fahrkartenverkauf wiederbeleben. Seine Pläne sehen vor, eine Touristen-Information , einen Kiosk mit Reisebedarf und ggf. weitere Dienstleistungen anzubieten. Zugleich soll ein Warteraum entstehen. Im Augeblick existiert das ganze Vorhaben jedoch nur auf dem Papier, der Investor ist auf der Suche nach Pächtern und Kooperationspartnern. Mehr »

Modellbahn-Neuheiten nach Vorbildern der Region

(20.01.2007)

Hussmann & HahnModellbahner mit einer Vorliebe für Modelle nach Vorbildern aus dem Elbe-Weser-Dreieck haben derzeit allen Grund zur Freude. Denn die Modellbahnhersteller bringen derzeit eine beachtliche Palette von interessanten Neuheiten auf den Markt – die Baukastenstrategie der Lokhersteller macht auch die Produktion der entsprechenden Modell einfacher. Und so wird die EVB-Lok 420 11 von Roco produziert, die Konkurrenz von Piko in Form der 420 12 ist für das 3. Quartal 2007 angekündigt. Der slowenische Hersteller Mehano vertreibt seit kurzem eine vereinfachte Version der 420 01, die Carsten Blanke in seinem lesenswerten “Mobablog” bereits einem Kurztest unterzogen hat. Derweil hat Eurotrain – die Modellbahnsparte des Fachhandelsverbandes Idee + Spiel – als Sondermodell einen Kühlwagen nach dem Vorbild der Cuxhavener Fischfirma Hussmann & Hahn herausgebracht. Und während das Vorbild der neuen Unterelbebahn-Lok Traxx P 160 DE gerade seine ersten Gehversuche macht, steht die Auslieferung der Piko-Modellversion im Maßstab 1:87 für das zweite Quartal an.

Probefahrten für neue Traxx-Lokomotiven

(20.01.2007)

Die ersten beiden neuen Loks für die Unterelbebahn werden derzeit einem umfangreichen Testprogramm unterzogen. Vor wenigen Tagen wurden 246 001 und 246 002 zum Testring der Tschechischen Eisenbahn in Velim bei Prag überführt. Während der Erstling mit einer Werbebeklebung für den Hersteller versehen ist, trägt die zweite Maschine bereits die Logos der Metronom Eisenbahngesellschaft. Die Probephase hatte Mitte Dezember begonnen, als 246 001 zwischen Kassel und Hannover ihre ersten Testfahrten unternahm. Die beiden Maschinen sind die ersten von insgesamt elf neuen Lokomotiven, die ab Dezember 2007 zwischen Cuxhaven und Hamburg zum Einsatz kommen sollen.

Billigversion? Streit um Ausbau des Haltepunktes Neu Wulmstorf

(20.01.2007)

Weniger Parkplätze, weniger Wetterschutz und dann auch ein späterer Fertigstellungstermin, als eigentlich geplant – den Umbau des Haltepunktes zur S-Bahn-Station hatte man sich in Neu Wulmstorf auch anders vorgestellt. Und so beschäftigt die Angelegenheit seit einigen Wochen die kommunalpolitischen Gremien. Denn statt 280 soll es nur noch 180 KFZ-Parkplätze geben, die Zahl der Wartehäuschen wird von vier auf zwei reduziert und die Radstellplätze sind von einst geplanten 280 auf 140 reduziert. Hintergrund für die Einsparungen sind nach einem Bericht der Harburger Rundschau offenbar personelle Änderungen im Bereich der DB Station und Service AG. In diesem Zusammenhang seien frühere Vereinbarungen wieder in Frage gestellt worden, heißt es. Die Aufstockung der Stellplatz-Kapazitäten auf das ursprünglich geplante Maß ist nun nur noch als Option vorgesehen – an deren Verbindlichkeit einige Politiker allerdings ihre Zweifel anmeldeten. Auch über die optische Gestaltung der Bahnhofsanlage, deren Blickfang eine rote Blechkonstruktion sein soll, gehen die Meinungen auseinander. Und es gibt noch ein Ärgernis: Auch wenn in diesen Tagen die Bauarbeiten für die Unterführung beginnen, so wird der neue Haltepunkt erst 2009 in Betrieb gehen. Die S-Bahn wird bis dahin an behelfsmäßig aufgeschütteten Provisorien halten. Wie bereits berichtet, wird der Haltepunkt Neu Wulmstorf westlich des heutigen Standortes entstehen. Der Bahnübergang Bahnhofstraße soll geschlossen und durch eine weiter östlich liegende Unterführung ersetzt werden. Die Details verrät der Rahmenplan der Gemeinde.

Haltepunkt Fischbek: Im April beginnen die Bauarbeiten

(31.12.2006)

Noch ist von ihm noch nichts zu sehen: Der zukünftige S-Bahn-Haltepunkt „Fischbek“ existiert bislang nur auf dem Papier. Im April sollen die Bauarbeiten beginnen, damit die Bahnsteige samt zugehöriger Fußgängerbrücke im Herbst fertig werden. Der Haltepunkt wird allerdings nicht, wie zunächst geplant, in Höhe des Bahnübergangs der Straße „Dritte Meile“ entstehen, sondern etwas weiter westlich – in Verlängerung der Straße „Moorlandbogen“. Das ist die Stelle, an der derzeit noch das ungenutzte Anschlussgleis der ehemaligen Röttiger-Kaserne in die KBS 121 einmündet (Karte/Luftbild). Das Kasernengelände ist auch der Grund für die Verlegung des Haltepunktes: Hier soll ein neues Wohngebiet entstehen, welches auf diese Weise an den Nahverkehr angeschlossen werden soll. Eine Broschüre über dieses Vorhaben findet sich auf der Homepage des Stadtplanungsbüros Winckler Röhr-Kramer + Prof. Stabenow, das die Entwürfe erarbeitet hat.