Seit der Umwandlung des Bahnhofs Hemmoor in einen unbesetzten Haltepunkt steht das Empfangsgebäude der Station leer. Doch bald schon könnte neues Leben dort einkehren: Der neue Eigentümer, ein Ingenieur aus Hemmoor, möchte den Fahrkartenverkauf wiederbeleben. Seine Pläne sehen vor, eine Touristen-Information , einen Kiosk mit Reisebedarf und ggf. weitere Dienstleistungen anzubieten. Zugleich soll ein Warteraum entstehen. Im Augeblick existiert das ganze Vorhaben jedoch nur auf dem Papier, der Investor ist auf der Suche nach Pächtern und Kooperationspartnern.
Die äußere Form des Gebäudes, dessen Ursprünge auf das Jahr 1881 zurückgehen und das nicht unter Denkmalschutz steht – soll auch in Zukunft gewahrt bleiben. Dach, Fenster und Fassade müssen jedoch renoviert werden. Im Innenraum wird es räumliche Anpassungen geben.
Die Stadt Hemmoor begleitet das Vorhaben wohlwollend, wird sich aber nur “ideell” engagieren – sie Stadtkasse ist bekanntlich leer. Um weitere Schritte – wie die Erteilung einer Baugenehmigung zu ermöglichen – wurden die entsprechenden baurechtlichen Voraussetzungen von Stadtseite aus geschaffen.
Die Idee, im Bahnhof eine Touristen-Information einzurichten, geht u.a. auf einen Plan der Arbeitsgemeinschaft Osteland zurück. Die “Lobby-Organisation” für die Oste-Region hatte bereits vor einigen Jahren ein entsprechendes Konzept erstellt.
Investor will Hemmoorer Empfangsgebäude wiederbeleben
(18.08.2007, rol)
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