Wenn es nach dem Willen der Deutschen Bahn AG geht, ist mit dem Güterverkehr in den Bremerhavener Fischereihafen zum 31. Dezember 2002 Schluß. Zu diesem Datum hat die DB die laufenden Verträge gekündigt. Die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG) sei deshalb auf der Suche nach einer Alternativlösung, um auch weiterhin Güter über die Schiene verladen zu können, berichtet das in Bremerhaven erscheinende Sonntagsjournal (SJ). Dazu verhandelt die FBG einerseits mit der Bahn über die Nutzung des Gleisanschlusses bis Wulsdorf. Dafür will die Bahn kassieren, 120 000 Mark pro Jahr lautet die aktuelle Forderung. Andererseits werden auch potentielle Betreiber für die Bahnanlagen gesucht. Die EVB und die NordWestCargo hätten bereits Interesse signalisiert, so das SJ. Doch eine Lösung scheint nur realisierbar, wenn sich auch ein ausreichend hohes Frachtaufkommen einstellt. Ob das der Fall ist, soll jetzt ein Gutachten klären. Kostenpunkt laut SJ: 30 000 Mark.
Bremerhaven: Hoffnung für den Gleisanschluß?
(20.11.2001, rol)
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