Am vergangenen Freitagabend gegen 18.30 Uhr rammte ein Fahrzeug am Bahnübergang “Vor Weyerdeelen” an der Bahnstrecke Bremervörde-Osterholz den Triebwagen VT
513 der Citybahn Chemnitz, den die EVB zur Zeit angemietet haben.Der 50-jährige Autofahrer wurde, ebenso wie seine 47 Jahre alte Beifahrerin, nur leicht verletzt. An dem von der Triebwagen entstand in Höhe des führenden Drehgestells Sachschaden in unbekannter Höhe, der Mercedes des Autofahrers ist ein Totalschaden. Die Passagiere des Moorexpress-Zuges wurden mit einem Bus der Worpsweder Feuerwehr nach Osterholz-Scharmbeck gebracht, der Triebwagen konnte noch aus eigener Kraft zurück nach Bremervörde ins EVB-Depot fahren. Nach Angaben der Polizei war der ortskundige Autofahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit an den ausschließlich mit Andreaskreuzen gesicherten Bahnübergang herangefahren und hatte das langsam herannahende Triebfahrzeug nicht bemerkt. Die Geschwindigkeit ist im Bereich des Bahnübergangs für den Strassenverkehr auf 20 Stundenkilometer begrenzt.
Nur einen Tag zuvor, am Donnerstag, ereignete sich in Zeven ebenfalls ein Zusammenstoß zwischen Bahn und Auto. Ein 47-jähriger Autofahrer war um 6.40 Uhr mit seinem VW auf der Bremer Straße unterwegs. Er übersah das Rotlicht des Bahnübergangs und nahm offenbar auch das Pfeifsignal der in Doppeltraktion fahrenden EVB-Loks nicht wahr. Die von rechts kommende Lokomotive erfasste mit ihrem rechten Puffer das Heck des Wagens. Bei dem Zusammenstoß wurde die hintere Hälfte des Fahrzeugs zerstört. Der Autofahrer hatte auch hier Glück – er blieb leicht verletzt. (CB)
Unachtsame Autofahrer verursachten Unfälle
(4.06.2002, rol)
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